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Bundeswehr_Kreuz
History

Entstehung und Geschichte der RK

Die Gründung

An einem Freitag, den 27. Januar 1972 trafen sich 15 ehemalige Soldaten der Bundeswehr im Gasthaus ‘Goldener Stern’ in Bruckberg, um eine Kameradschaft zu gründen. Zwei Feldwebel für Reservistenarbeit (FwRes), der Hauptfeldwebel Stiegler vom Verteidigungskreiskommando und der FwRes vom Verteidigungsbezirkskommando, Hauptfeldwebel Zeitler als Vertreter des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, gaben Schützenhilfe bei den Erörterungen über die Reservistenarbeit im Verband und den Kameradschaften. Befürwortet wurde die Gründungsaktion auch von der Soldatenkameradschaft Bruckberg und Umgebung. Auch sie stellte eine Abordnung zur ideellen Unterstützung. So war man sich schnell einig und die Gründung erfolgte am gleichen Abend.

Die erste gewählte Vorstandschaft der RK Bruckberg setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. RK-Leiter:

Hans Günter Vogel

2. RK-Leiter:

Hans Wälzlein

Schriftführer:

Hans Wälzlein

Kassier:

Hans Ehret

Bei der Gründung der RK Bruckberg traten 11 der 15 Personen der Kameradschaft und dem Reservistenverband bei. Am 10. März 1972 folgte Großhaslach, die Gründungsversammlung traf sich im Nebenzimmer des Gasthauses Sommerbräu in Großhaslach.

Die erste gewählte Vorstandschaft der RK Großhaslach setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. RK-Leiter:

Peter Scheuerlein

2. RK-Leiter:

Johann Förthner

Schriftführer:

Hans Fuckerer

Kassier:

Hans Boss

Zum Zeitpunkt der Gründung der RK Großhaslach traten 14 Rervisten in die neue Kameradschaft ein. Im folgendem Monat April gründeten 13 Reservisten die Kameradschaft RK Weihenzell im Gasthaus Ehrenbrand in Zellrüglingen, einem Nachbarort von Weihenzell.

Die erste gewählte Vorstandschaft der RK Weihenzell setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. RK-Leiter:

Helmut Goth

2. RK-Leiter:

Wilhelm Arlt

Schriftführer:

Georg Volland

Kassier:

Hans Ringler

Sehr früh erkannte man damals schon das uralte ‘Wir-Prinzip’: Es wurde in den Versammlungen beschlossen, daß man alle Veranstaltungen gemeinsam bestreiten wird und die monatlichen Treffen - RK-Abende genannt - rollierend in den drei Orten abhält. Das funktioniert bis heute noch so. Auch wurde für gemeinsame Handlungen eine eigene Vorstandschaft gewählt.

 

Erste Aktivitäten

Die erste Teilnahme an einer Großveranstaltung im Gründungsjahr, einer Militärpatrouille in Dinkelsbühl verlief sogleich äußerst erfolgreich: die Mannschaft der RK Großhaslach belegte den 1. Platz.
Man war voller Tatendrang und suchte nach einer überregionalen Veranstaltungsart, die von den neuen drei Reservistenkameradschaften getragen werden sollte. Der Zeitraum mußte in einer Jahreszeit liegen, die verhältnismäßig ruhig war um nicht mit irgendeiner anderen Veranstaltung der vielen Vereine ringsherum zu kollidieren.
So kamen die Ausschußmitglieder auf das Neujahrschießen mit Kleinkalibergewehr. Es wurde erstmals am 6. Januar 1973 auf der Schießanlage der Schützengesellschaft Bruckberg - wie heute auch noch - durchgeführt. Bei starken Minustemperaturen schossen die Kameradschaften Ansbach, Dietenhofen, Feuchtwangen, Unterschwaningen, Weißenbronn und Gräfensteinberg mit den Gastgebern um die Pokale. Als Sieger gingen Bruckberg, Ansbach und Unterschwaningen hervor.
Das Neujahrschießen in der schönen Bruckberger Landschaft machte Furore. Bis zu 50 Mannschaften aus den drei Kreisgruppen Mittelfranken Süd, -West und -Ost nehmen mittlerweile daran teil. Vielleicht liegt es zum Teil auch an dem guten Eintopf und dem Bruckberger Bier. Beides lassen sich sowohl die Schützen als auch die Gäste des traditionsreichen KK-Schießens aufs Beste munden.
Der große Zulauf zwang uns, die Mannschaften von anfangs vier Schützen auf drei zu reduzieren und fünf Gruppen zu bilden. Auch mußte das Schießen auf zwei Tage verteilt werden. Die Gruppensieger erhalten einen Pokal und werden bei der Siegerehrung des nächsten Jahres als Pokalverteidiger in den Gruppen gesetzt. Alle anderen Mannschaften kommen in die jeweiligen Gruppen per Los. Die Ringergebnisse in den Gruppen ergeben dann die Reihenfolge.

Im September 1973 kam die RK Großhaslach bei der Militärpatrouille in Weißenburg wieder auf den 1. Platz.

Im Jahre 1974 führte die RK Groß-Bruck-Zell eine eigene Militärpatrouille durch. Die Strecke führte von Großhaslach über Wustendorf , Frankendorf, Weihenzell, Petersdorf, Bruckberg nach Großhaslach zurück.

 

Das Vereinsleben

Die Bundeswehr hatte zur Zeit des kalten Krieges noch viele Soldaten und so wuchsen auch die Reservistenkameradschaften. Es gab keine Nachwuchsprobleme, die eigenen Veranstaltungen und Fahrten mehrten sich und auch die Teilnahmen an anderen Veranstaltungen wurden ausgedehnt.
So entstand 1982 zum 10-jährigen Bestehen eine Patenschaftsfeier mit der Heeresfliegerversorgungsstaffel 265 in Roth, die naturgemäß feucht-fröhlich verlief.
Das jährliche Sauschießen der Reservisten mit folgendem Sauessen wurde im Jahre 1984 geboren.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde erweitert. So wird seit 1984 in Großhaslach und Bruckberg die jährliche Christbaumaktion durchgeführt. Das durch das Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume eingenommene Geld wird jedesmal einer sozialen Einrichtung gespendet, wie Rotes Kreuz, Krebsforschung und -hilfe, Deutsche Schule in Ostpreußen, Kinderhilfswerk aber auch für eigene Gemeindeinteressen zur Verfügung gestellt. Das sind dann Einrichtungen wie Kindergarten, Gemeindesaal oder Restauration des Kriegerdenkmals.
Zur Festigung der Gemeinschaft wurde am 13.4.1995 der RK Groß-Bruck-Zell in einer großen Gemeinschaftsversammlung im Sportheim Großhaslach eine Geschäftsordnung mit 12 Artikeln gegeben. Anläßlich dieses feierlichen Tages wurde ein Wappen vorgestellt, welches auch so angenommen wurde: Es zeigt in Rot über einen goldenen Dreiberg ein in Silber gefaßtes Tatzenkreuz. Darunter befindet sich auf einem
Spruchband der Wahlspruch ‘Gemeinsam fürs Vaterland’
Ein herausragendes Ereignis für die Kameradschaft war aber auch das im Sommer 1987 durchgeführte ‘Supercup Schießen’. Alle Pokalgewinner der letzten 15 KK-Neujahrschießen waren geladen und schossen um den ‘Supercup-Pokal’. Die RK Feuchtwangen hatte die beste Mannschaft und konnte den ‘Pokal der Pokale’ mit nach Hause nehmen.
Die in diesen Jahren festgestellte Mitgliederstagnation wurde ab 1990 verbessert und ein neuer Aufschwung wurde durch junge und neue Mitglieder herbeigeführt. So wurden wieder militärische Sport- und Vielseitigkeitswettkämpfe besucht und auch gewonnen.
Über das bevorstehende 25-jährige Jubiläum wurde erstmals im März 1995 gesprochen.
Man einigte sich nach langem Tauziehen über die Aufteilung der Feier für das Jahr 1997 auf die drei Reservistenkameradschaften mit einem Festabend in Bruckberg, mit einem Festwochenende mit Zelt in Großhaslach und einem Vielseitigkeitswettkampf in Weihenzell.

22 Gründungsmitglieder sind heute noch in der Gemeinschaft der drei Reservistenkameradschaften tätig und leiten zum Teil die Geschicke der Kameradschaften.
Die Zahl der Mitglieder (Stand 1.1.1997) beläuft sich auf 124.


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